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Vorwort
Die Gesundheit unserer Hunde und deren Nachkommen, auch in Bezugnahme auf die artgerechte Ernährung, liegen uns sehr am Herzen. Mit dieser Seite wollen wir Sie nicht überzeugen unbedingt zu BARF’ en oder Ihre Hunde weniger zu impfen. Vielmehr wollen wir ihnen die Möglichkeit geben, sich in kurzen Absätzen einen neuen Blickwinkel zu beschaffen. Was sie daraus machen, ob Sie sich weiter informieren, auf die rohe Fütterung umstellen oder die Impfungen Ihres Hundes kritischer betrachten, ist allein Ihre Entscheidung.
Wir bekommen dafür kein Geld und haben auch keinerlei Nutzen davon. Wir wünschen uns, dass Sie danach vielleicht etwas kritischer mit vielen alltäglichen Dingen umgehen und mehr Hintergründe erfragen.
„Ich hoffe ich habe die Kraft, Dinge zu ändern die ich ändern kann.
Die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen die ich nicht ändern kann.
Und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“
(Reinhold Niebuhr)
Haben Sie das auch schon erlebt?
Sie fragen 3 verschiedene hundeerfahrene Menschen zu einem Problem mit Ihrem Hund und bekommen 3 verschiedene Antworten.
Sie gehen zu zwei Experten auf demselben Gebiet und erhalten 2 verschiedene Antworten. Menschen sind verschieden und haben Ihre jeweiligen Erfahrungen gemacht mit denen sie dann ihr Wissen verbinden. Es ist schwer sich aus der Flut von Informationen das für sich Richtige herauszuholen. Uns ist es wichtig nicht den geraden und einfachsten sondern, den aus unserer Sicht, besten Weg zu gehen. Informationen einholen, recherchieren und dann abwägen war unser Ziel und wir haben unseren Weg für die optimale Hundehaltung gefunden. Ob er erfolgreich ist, werden wir in der Zukunft sehen. Aber wir haben die Gesundheit unserer Hunde in UNSERE Hände genommen, mit dem Ziel unsere Lebensqualität und die der Hunde verbessern zu können.

      Ernährung
1. Wir wissen das jede Spezies auf dieser Welt ihren eigenen Ernährungsplan verfolgt:
Pferde, Kühe, Schafe fressen hauptsächlich Gras. Mäuse, Ratten u.a. Nager fressen hauptsächlich Früchte, Gemüse und Getreidekörner Wölfe, Füchse, Wildhunde dagegen hauptsächlich Beutetiere - Fleisch!
 
2. Zu welcher Kategorie gehören unsere Hunde?
Fakten sind:
Die meisten Fertigfutter bestehen vorwiegend aus Getreide. Wir zwingen unsere Hunde von Welpe an Ihre Ernährung auf hauptsächlich Getreide umzustellen, alle Ihre Organe und Körperfunktionen auf die Verdauung und Verarbeitung von Getreide vorzubereiten. Haben Sie schon einmal Beutetiere gesehen, die kräftig malmend Felder von Getreide fraßen? Riskieren Sie einen Blick auf die Zutaten von Dosen-, und Fertigfutter. Sie werden nur sehr wenige finden, die die gesetzlich vorgeschriebenen 4% Fleisch- und tierische Nebenerzeugnisse überschreiten! Aus was bestehen die 96% Rest???? Und wussten sie, das Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse z.B. Schlachtabfälle, Federn, Füße, Schnäbel, Hufe, Tierkot, Kadaver, überfahrene Wildtiere, eingeschläferte Hunde und Katzen (inkl. Flohhalsband und Hundemarke) sind und sein dürfen? Das ganze wird auf bis zu 250° unter Druck erhitzt und danach mit künstlichen Zusätzen versehen, weil die meisten Vitamine und Spurenelemente, die je mal drin waren durch die Verarbeitung zerstört wurden.
 
3. Finanzieller Aspekt:
Überlegen Sie wie viel Geld sie für Fisch, Fleisch und Brot bezahlen und setzen es in Vergleich mit einem 20kg Sack Trockenfutter. Überlegen Sie weshalb die Futtermittelhersteller Ihre Produkte so günstig verkaufen können. Und wieso die meisten großen Futtermittelhersteller Tochterfirmen von Nahrungsmittelkonzernen sind… Unsere Hunde sind schlicht und einfach dafür da, die Übereste aus unserer Nahrungsmittelindustrie zu verarbeiten. Natürlich wird es auch jene Hersteller geben die gute und kontrollierte Ware verarbeiten. Nur wird es sehr schwierig sein jene herauszufinden. Da niemand zugibt, das er Ramsch und Abfälle verarbeitet.
Übrigens müssen Zutaten die vor der Verarbeitung beim Hersteller mit Konservierungsmittel behandelt wurden, nicht deklariert werden. Also Vorsicht auch mit „Frei von Konservierungsmitteln“.
 
4. Warum sind viele Hunde die mit Trockenfutter ernährt werden scheinbar gesund?
Anders gefragt: Die vermehrten Krankheiten, insbesondere an Schilddrüse, Bauchspeicheldrüse, Leber und dem Immunsystem unserer Vierbeiner, sind Sie sich sicher das es nur an Überzüchtung liegt? Am Hund an sich? Ein Mensch der sich ungesund und unausgewogen ernährt, sieht man es ihm in jedem Falle an? Wenn sie mit Übergewicht, Verdauungsproblemen, Hautekzemen, allgemeines Unwohlsein, keinen Appetit etc. zum Arzt gehen, wird er sie in jedem Falle fragen wie sie sich ernähren und sie dann darauf hinweisen das sie sich evt. zu fettig, unausgewogen, vitaminarm ernähren. Es scheint jedem klar, das eine ausgewogene und natürliche Ernährung förderlich für unsere Gesundheit ist. Ein Tierarztstudium beinhaltet laut Lehrplan 2,5 Tage Ernährungswissenschaft. Wenn sie nun mit Ihrem Hund zum Tierarzt gehen er ständig Blähungen, Durchfall, Ekzeme, triefende Nase o.ä. hat, gibt es bei chronischer Erkrankung Medikamente und Vitamine die die Symptome unterdrücken. Aber niemand setzt sich mit der Ernährung die -höchstwahrscheinlich- die Ursache des Übels ist, auseinander. Vielleicht bekommen Sie sogar ein diätisches Trockenfutter verschrieben, welches - Reine Ironie - jene Krankheiten behandeln soll, welche wahrscheinlich erst durch Trockenfutter entstanden sind. Ist es aber die Arbeit unserer Tierärzte sich mit der Ernährung unseres Hundes zu beschäftigen? Ist die Arbeit unserer Hausärzte darauf zu achten das wir uns ausgewogenen ernähren? Nein, denn wir sind selbst für uns und unsere Gesundheit verantwortlich und wenn jemand gern und oft viel Süßigkeiten oder fettige Speisen isst, dann ist es seine Entscheidung! Doch welche Entscheidung haben unsere Hunde?
 
5. Ihre Ängste und Fragen
  • Muss ich nun auch noch für meinen Hund kochen?
  •     Sie müssen nicht kochen! Alle Mahlzeiten gibt es roh, da beim kochen viele wichtige Bestandteile der Nahrung zerstört werden.
        Ich benötige morgens und abends je 10 min für die Fütterung unserer 6 Hunde. Plus dreimal wöchentlich die Vorbereitung der
        Gemüseportion je eine halbe Stunde.
  • Ist es nicht wesentlich aufwendiger und teurer!?
  •     Es ist etwas teurer und der Kauf etwas aufwendiger als beim Trockenfutter, aber GESÜNDER ist es in jedem Fall.
  • Was ist, wenn ich meinen Hund nicht ausgewogen ernähre? Ihm etwas fehlt?
  •     Hierzu einen kurzen Absatz von Silvia Dierauer:
        Wie schwierig ist es nun, selbst eine komplette Nahrung für unsere Hunde zusammenzustellen? Ist das wirklich so schwer?
        Ist es vielleicht komplizierter als bei Menschen? Das kann eigentlich nicht sein, oder? Haben Sie vielleicht Kinder grossgezogen,
        ohne dass Sie menschliche Ernährung studiert haben? War das nicht etwas fahrlässig? Wenn ihnen nun irgendwas gefehlt hat?

    Wie füttern wir unsere Hunde?
    Fleisch allein ist keine ausgewogene Ernährung. Die wildlebenden Kaniden (Hundeartigen) fressen in der Natur Beutetiere, hierfür kommen Hirsche, Steinböcke, Rehe, Schafe, Ziegen, Wildschweine, Hasen, Biber, Eichhörnchen, Mäuse, Ratten, Vögel und andere Klein- und Nagetiere in Frage. Sie fangen aber auch Fische in Bächen und Flüssen, fressen Insekten, Wurzeln, Beeren und andere Früchte sowie Gräser und Kräuter.
    Es ist nötig zu wissen, das der Hund kein reiner Fleischfresser sondern ein Beutetierfresser ist, welcher mit dem kompletten Beutetier Kalzium, Mineralien, Proteine, Fettsäuren, fettlösliche Vitamine und Spurenelemente zu sich nimmt. Durch den Verzehr von Blut bekommt er Natrium geliefert und durch das Fressen des Verdauungstraktes des Beutetieres nimmt er wasserlösliche Vitamine sowie pflanzliche Nahrung zu sich. Da der Inhalt des Verdauungstraktes der Beutetiere schon „vorgearbeitet“ ist, müssen wir die pflanzliche Kost unserer Hunde in eine für sie verwertbare Form bringen.
    Wir selbst ernähren unsere Hunde mit Fleisch und fleischigen Knochen vom Rind, Lamm, Ziege, Huhn und Kaninchen. Frischem Obst und Gemüse, hier und da mal ein wenig Öl, Kräuter, Ei und wenn möglich Fisch.
    Das brauchen sie, mehr nicht!!
    Die Menge errechnet sich für jeden Hund einzeln je nach Mobilität und Körpergröße. Wir rechnen bei unserem Rüden Ice Age mit 3,5 % seines Körpergewichtes. Unsere Hündin Jamie rechnen wir hingegen mit 2% ihres Körpergewichtes. Wieviel errechnete Menge in Prozent seines Gewichtes ihr Hund benötigt müssen sie ausprobieren. Jeder Hund ist anders. Eine ungefähre Richtlinie der Futtermenge sind 2,5% des Körpergewichtes in Gramm. Dann müssen sie beobachten wie er sich macht. Wird er dünner rechnen sie mit 3%, ist er etwas dicker mit 2 %. Es ist eine reine Gefühlssache und bald werden sie wissen wieviel er braucht. Davon ca. 70% Fleisch (Muskelfleisch, fleischige Knochen usw.) und ca. 20 -30% Obst, Gemüse und Innereien. Das alles gibt es roh. Obst, Gemüse püriert oder gehäckselt, da der Verdauungstrakt des Hundes nicht fähig ist die pflanzlichen Zellwände aufzuschließen und so der Nahrungsbrei im Verdauuungstrakt des Beutetieres nachgeahmt wird. Abwechslungsreich ist wichtig.
    Unser Buchtipp zur Rohfütterung: NATURAL DOG FOOD von Susanne Reinerth
    Und als kleine Infobroschüre: Die BARF-Fibeln (Welpen, Hunde und Senioren) von Swanie Simon

    Impfungen
    Gedanken: Wie oft gehen Sie sich selbst impfen?
    Und wie erklären wir uns das wir 1 mal jährlich eine Mehrfachimpfung für unsere Hunde durchführen müssen / wollen? Wobei bekannt ist, dass Mehrfachimpfungen verstärkte Nebenwirkungen aufweisen. Vorgeschrieben ist in Deutschland nur die TOLLWUT Impfung! Hat Sie Ihr Tierarzt darüber informiert? Silvia Dierauer nimmt diesbezüglich eine Studie aus den USA in Ihren Berichten auf:
    Eine Studie in den USA ergab, dass 90% aller Hunde nach einer einzigen Impfung mit Staupe oder Parvo nach über 7 Jahren immer noch ausreichend Antikörper hatten. Lediglich die Impfungen gegen Bakterien (wie Leptospirose und Borreliose) wiesen nach ½ oder ganzem Jahr keine Antikörper mehr auf. Bakterielle Impfstoffe zeigen auch häufiger schwerere Nebenwirkungen als virelle.
    Es gibt keine wissenschaftlich belegte Studien über die Notwendigkeit von Wiederholungsimpfungen. Antikörper-Tests zeigten nach der Wiederholungsimpfung keinen signifikanten Anstieg. Einige Universitätskliniken in den USA sind bereits dazu übergegangen, nur noch alle drei Jahre eine Wiederholungsimpfung zu empfehlen.
    Eine Umfrage ergab, dass 64% von Hunden, die an Hepatitis erkrankten, 3 Monate vorher dagegen geimpft worden waren, 50% von Zwingerhusten ebenfalls. Bei 69% der Hunde mit Parvo und 56% mit Staupe und jeder einzelne Hund mit Leptospirose bekamen die Krankheit innerhalb drei Monate nach der Impfung.
    Dazu sei auch erwähnt, dass die meisten in Deutschland erhältlichen Tollwut -Jahresimpfungen in genau derselben Zusammensetzung, Form und Verpackung in anderen Europäischen Ländern als Dreijahresimpfstoff vertrieben werden. Seit 20.12.2005 ist in der Tierärztlichen Verordnung ein neuer Absatz aufgenommen worden, der besagt, dass für den Impfintervall die auf dem Beipackzettel vorgeschriebene Dauer gilt. Zur Zeit verweisen die meisten Impfstoffhersteller auf die gesetzlichen Fristen des jeweiligen Landes. Falls Ihr Tierarzt jedoch den Impfstoff mit den Dreijahresangaben laut Beipackzettel impft, haben sie genau denselben Schutz und belasten das Immunsystem Ihrer Tiere weniger.

    Auszug aus der Deutschen Impfempfehlung für die Kleintierpraxis des BPT (Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V.):
    Tollwut:
    In Deutschland gelten seit Änderung der Tollwutverordnung vom 20.12.2005 nunmehr die in den Packungsbeilagen genannten Wiederholungsimpftermine.
    Staupe, Parvovirose:
    Wiederholungsimpfungen ab dem 2. Lebensjahr in dreijährigem Rhythmus sind nach derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen ausreichend.


    Wissenswertes zum Abschluss:
    Unsere Welpen werden nur nach vorheriger Titerbestimmung (ausgewertet von einem anerkannten Labor) geimpft. Damit impfen wir eben nicht soviel wie möglich, sondern nur soviel wie NÖTIG und die Welpen starten mit ihrer ersten Impfung erst dann, wenn der RICHTIGE Zeitpunkt gekommen ist und die Impfung auch wirklich Erfolg verspricht! Ob die neuen Besitzer weiterhin nach dem veralteten Modell und 1./2. oder 3.jährlich impfen oder aber nur nach Titerbestimmung wenn notwendig, ist Ihre eigene Entscheidung.
    Unsere eigenen Hunde werden alle drei Jahre gegen Tollwut, Staupe, Hepatitis und Parvovirose mit dem Impfstoff von der Firma Nobivac geimpft. Viele Impfstoffhersteller sind inzwischen dazu übergegangen Tollwut alle drei Jahre zu empfehlen. Durch die Zugehörigkeit im BRH (Bundesverband Rettungshunde e.V.) sind wir verpflichtet einen gültigen Tollwut und SHP Impfschutz nachzuweisen.
    Der Impfstoffhersteller Nobivac ist z.Zt. der einzige -mir bekannte- Hersteller in Deutschland der für Staupe, Hepatitis und Parvovirose einen gültigen dreijährigen Impfintervall bescheinigt.

    Auszug aus der Gebrauchsinformation von Nobivac:
    Impfschema:
    Grundimmunisierung:
    Ab der 9. Lebenswoche 2 Impfungen im Abstand von 2 – 4 Wochen, ab der 12. Woche genügt eine einmalige Impfung.
    Wiederholungsimpfungen:
    Staupe, H.c.c. und Parvovirose: alle 3 Jahre.

    Wir sind im BRH freiwillig Mitglied und sind somit an die Impfvorschriften gebunden.
    Mit diesem Weg erfüllen wir die nötigen Anforderungen, impfen unsere Hunde dennoch nicht mehr als wirklich NÖTIG.

    Linksammlung
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    Gesunde Ernährung - Voraussetzungen schaffen für ein langes und gesundes Leben unserer Haustiere(von Silvia Dierauer)
    www.Haustierimpfung.de
    www.barfers.de
    www.gesundehunde.com